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Die Prophezeiung der Hawkweed

Hallo ihr Lieben ♥

Heute geht es hier um Die Prophezeiung der Hawkweed aus dem Fischer Verlag.


Darum geht es:
"Zwei Mädchen. Zwei Welten. Eine Prophezeiung
Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England.
Doch Poppy fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren: Wenn sie wütend wird, zerspringen in ihrer Nähe Fensterscheiben oder Dinge fliegen durch den Raum. Ihre Mitschüler halten sie für einen Freak, und Poppys einzige Freunde sind die Katzen. Nur draußen vor der Stadt fühlt sie sich wirklich frei. 
Ember hingegen hat keine Ahnung, wie man die Kräfte der Natur heraufbeschwört oder einen Zauber ausspricht, und für das Leben im Wald bei den Frauen des Hexen-Clans ist sie zu zart und verletzlich.

Immer und überall spüren die beiden, dass sie anders sind und nicht dazugehören. Doch von der uralten Prophezeiung, die ihr Schicksal bestimmt, ahnen sie nichts. Erst als sie sich eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen. Denn in irgendeiner Stadt im Süden ist Embers leibliche Mum gerade dabei, den Verstand zu verlieren. Und in den Wäldern im Norden formieren sich die Hexenclans für die letzte Schlacht um den Thron."

(Quelle: http://www.fischerverlage.de/buch/die_prophezeiung_der_hawkweed/9783737354240)

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man die einzelnen Charaktere im Buch besser kennen lernen kann.
Sowohl Umgebung als auch Charaktere werden toll beschrieben. Die Umgebung kann ich mir dadurch sehr gut vorstellen, die Charaktere erreichen mich aber leider nicht. Sie sind für mich nicht greifbar. Ihnen fehlte die Tiefe.
Grundsätzlich sind aber sowohl Poppy als auch Ember recht sympathisch.

Da der Klappentext ein Buch über Hexen und eine folgenschwere Verwechselung verspricht, habe ich auch genau das erwartet. Bekommen habe ich allerdings etwas anderes: Viele Gefühle, stellenweise Brutalität und kaum Hexen und Hexerei. Grade die Brutalität oder auch manchmal die extremen Emotionen fand ich für ein Jugendbuch unpassend.

Die Grundidee des Buches hat mich begeistert, die Umsetzung allerdings nicht. Das Buch konnte mich nicht in seinen Bann ziehen. Ich habe es relativ emotionslos einfach herunter gelesen, anstatt "ein neues Abenteuer" zu erleben und mitten in der Geschichte zu stecken. Auch mein Kopfkino konnte nur an einer oder zwei Stellen geweckt werden.

Der Schreibstil ist flüssig, einfach und lässt sich gut weg lesen.

Fazit:
Eine tolle Grundidee, die mich in ihrer Umsetzung nicht ganz überzeugen konnte von einer Autorin, mit einem angenehmen Schreibstil.






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