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Die Schöne und das Biest - Filmkritik


Hallo ihr Lieben

Wie viele andere auch, war ich bereits im Kino um mir die Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest anzugucken“.
Wie mir der Film gefallen hat und was ich über die Aufregung um LeFou denke, erfahrt ihr im Folgenden (natürlich spoilerfrei bzw. an einer Stelle mit Vorwarnung auf den Spoiler).




Ich denke, zur Story muss ich nichts sagen. Was ihr aber wissen solltet ist, dass „Die Schöne und das Biest“ einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus dem Hause Disney ist, sodass ich mit sehr hohen Erwartungen in die Realverfilmung gegangen bin.

Die Schauspielerische Besetzung fand ich sehr gelungen. Disney hat sehr auf Diversity geachtet, wobei jedoch fraglich ist, ob zu der Zeit, zu der dieser Film spielen soll, in Frankreich „People of Colour“ wirklich eine so hohe Stellung erreichen konnten. Wenn man das Ganze allerdings nur als Fantasy, fernab jeglicher Realität, betrachtet, ist Disney eine gute Mischung grandioser Schauspieler mit den verschiedensten ethnischen Herkünften gelungen.

Gaston sah mit der Besetzung von Luke Evans meiner Meinung nach noch zu gut aus. Er hat den selbstverliebten Proll jedoch hervorragend und glaubwürdig gespielt.

Emma Watson als Belle hat mir sehr gut gefallen. Ich mag Emma Watson generell sehr gerne und finde es gut, dass sich in ihrem Leben einige Parallelen zu Belle finden lassen. Meiner Meinung nach war sie die perfekte Besetzung für diese Rolle.

Das Biest allerdings hat mir nicht so gut gefallen. Er war einfach „zu lieb“. In der Zeichentrickvorlage kam er mir deutlich böser und aggressiver vor. Man konnte ihn in seiner Wut und Verzweiflung einfach ernster nehmen.

Insgesamt ist es Disney gelungen, Schauspieler zu finden, die der Zeichentrickvorlage so ähnlich wie nur möglich sehen.

Auch die Umsetzung meiner Meinung nach schwieriger Szenen wie z.B. die Geschirr-Szenen in „Sei hier Gast“ oder auch die Gestaltung Lumière und Von Unruh sind sehr gelungen.

Sehr gut fand ich auch, dass viele Dinge wie z.B. der Fluch und der Tod von Belles Mutter mehr Raum bekommen haben und ausführlicher behandelt wurden.

Die drei neuen Lieder fügen sich gut in die doch eher ernste Stimmung ein. Zu meiner großen Freude wurde sogar Shakespeare zitiert.

Ein paar Details, die ich hier nicht spoilern möchte, wurden zwar verändert, aber das empfinde ich als nicht schlimm. Es ist gewöhnungsbedürftig, im Nachhinein jedoch positiv.

Kommen wir nun zu LeFou bzw. der Homosexualität in diesem Film.

Wer die Zeichentrickvorlage kennt weiß, dass LeFou Gaston vergöttert. Das tut er in der Realverfilmung auch. Allerdings mit einem leichten schulen Touch. Ich persönlich habe das als unterschwellig und dezent, manchmal einfach nur „putzig“ empfunden. Ebenso ging es meinem Liebsten.

Achtung Spoiler: Die Szene am Ende, wo LeFou mit einem Mann tanzt, dauert ca 2 Sekunden und ist auch nicht so dramatisch, wie es in den Medien dargestellt wird. Dieser Mann, mit dem LeFou dort tanzt, ist natürlich zufällig der Gleiche, dem es in der Kampfszene im Schloss gefällt, dass er von Madame de Garderobe in Frauenkleider gesteckt wurde.

-Spoiler Ende-

Alles in allem also nichts Schlimmes und nichts, was wir nicht schon aus unserem heutigen Alltag kennen. Daher kann ich die Aufregung ganz und gar nicht verstehen!

Insgesamt ein gelungener Film, der sich in nicht hinter der Zeichentrickvorlage verstecken muss. Für jeden Disney-Fan ein Muss!

 

Wenn ihr den Film gesehen habt, wie hat er euch gefallen und wie denkt ihr über LeFou und die ganzen Diskussionen?

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